GASTKOMMENTAR - Ideologie ist die allermächtigste Waffe – wie das Regime der Ayatollahs von der Heiligsprechung der Katastrophe lebt

GASTKOMMENTAR - Ideologie ist die allermächtigste Waffe – wie das Regime der Ayatollahs von der Heiligsprechung der Katastrophe lebt


Für das Überleben des Regimes ist ein entscheidendes Element seine fanatische Bindung an einen schiitischen Islamismus, verwurzelt im Zwölfer-Schiismus – jenem Zweig, der eine Linie von zwölf Imamen verehrt und lehrt, dass der zwölfte Imam (al-Mahdi) nicht gestorben ist, sondern in die «Verborgenheit» («ghayba») eingetreten sei und am Ende der Zeiten zurückkehren werde, um Gerechtigkeit herzustellen und die Tyrannei zu besiegen. Von Beginn an übernahm die Islamische Republik ein revolutionäres Weltbild – sie borgte sich die moralische Logik marxistischer Klassenkämpfe, übersetzte sie aber in ein iranisch-islamisches Register –, in dem die Welt in die Unterdrückten und die arroganten Mächte geteilt ist. Die Revolutionswächter teilen die Menschheit in zwei Lager: eine Achse der Dominanz, geführt von den USA und ihren Verbündeten, und eine Achse des Widerstands, geführt von Iran und seinen Proxy-Partnern – vor allem schiitischen Terrororganisationen wie dem Hizbullah in Libanon, schiitischen Milizen im Irak und in Syrien und den Huthi in Jemen – und sogar sunnitischen Akteuren wie der palästinensischen Hamas.

Author: Auswärtige Autoren (AA)


Published at: 2026-03-07 15:00:00

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