Er war Österreichs Zivildiener 001 [premium]

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„Dann hab ich ihm sinngemäß erklärt, dass mir das Tragen der Waffe und der Uniform nicht besonders behagt und ich daher den Wehrdienst verweigere“, sagt ­Aufischer. Fragt man ihn heute, viele Jahre später, wie er die aktuelle Debatte über die Wehr- und damit einhergehende Zivildienstverlängerung wahrnimmt, schickt Aufischer voraus: „Junge Menschen tun gut daran, sich für die Gesellschaft einzusetzen, weil sie auch Nutznießer der Gesellschaft sind – etwa, was das gratis Studium betrifft.“ Dieser Einsatz funktioniere gleichermaßen über Wehr- und Zivildienst. Nur: „In der aktuellen Diskussion wird nicht bedacht, wie Krieg heute geführt wird – asymmetrisch und hybrid ohne Frontverläufe.“ Insofern müsse überlegt werden, ob man nicht stärker in Technologie investieren müsse als in traditionelle Waffen und wie viel Personal man jeweils für die Kriegsführung bzw. die soziale Unterstützung der Zivilbevölkerung brauche.

Author: Elisabeth Hofer


Published at: 2026-02-22 14:32:41

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