Dieser sieht nicht nur vor, dass die Kurden auf weite Teile Ostsyriens verzichten, sondern auch, dass sie ihre Selbstverwaltung auflösen, die sie dort vor zehn Jahren etabliert haben – und vor allem, dass sie ihre Armee demobilisieren. Trotzdem geht bei vielen Angehörigen der Minderheit die Furcht vor den aus Islamisten bestehenden Damaszener Militärs um – gerade auch wegen der Massaker, die diese zuvor in den Alawiten- und Drusengebieten verübt hatten. Am Ende bleibt den geschlagenen Kurden nur eine Hoffnung: dass die Amerikaner doch noch eingreifen – und sei es nur, um zu verhindern, dass die Gefängnisse von Hasaka sowie die Lager von al-Hol und Roj in die Hände der Sharaa-Armee fallen.
Author: Daniel Böhm (dan)
Published at: 2026-01-19 16:55:00
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