Geht es nach der aktuellen Anklage der US-Staatsanwaltschaft des Southern Districts von New York war der damalige Parlamentspräsident Maduro in diesen Tagen bereits in dunkle Geschäfte verstrickt: Später im Jahr 2006 soll er als Außenminister wissentlich Diplomatenpässe an Personen verkauft haben, die Gewinne aus dem Drogenhandel von Mexiko nach Venezuela bringen wollten. Mehr als ein Vierteljahrhundert – von 1999 bis 2025 – habe Maduro „Positionen des öffentlichen Vertrauens und korrupter, einst redlicher Institutionen missbraucht, um Tonnen von Kokain in die Vereinigten Staaten zu importieren“, steht im ersten Satz der Anklage gegen den 63-Jährigen und fünf weitere Verdächtige. Sechs Namen stehen auf der 25 Seiten langen Anklage der Staatsanwaltschaft: Neben Maduro selbst seine Frau Cilia Flores und sein Sohn Nicolás, auch bekannt als „Nicolasito“ oder „Der Prinz“.
Author: Christoph Zotter
Published at: 2026-01-05 14:51:13
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