Erzbischof Georg Gänswein, der langjährige Privatsekretär von Benedikt, schreibt im Vorwort zu „Der Herr hält unsere Hand“: „Wie sein ganzes Leben, basiert auch jede der hier veröffentlichten Predigten auf der Heiligen Schrift in ihrer Einheit von Altem und Neuem Testament, steht in der Tradition der Väter und der kirchlichen Lehre – und schließt mit einem einfachen Gebet an den Herrn, dass seine Gnade unser Leben verwandeln und uns das Heil schenken möge.“ Benedikt gehe „von der Heiligen Schrift in ihrer Einheit von Altem und Neuem Testament aus, durchläuft und durchdringt die Tradition der Väter und die Lehre der Kirche, deren Glieder wir sind – und gelangt so zu den heutigen Fragen und Herausforderungen des Glaubens und des Lebens, die er klar und aufrichtig darlegt. Papst Benedikt sagte beispielsweise am Ersten Fastensonntag 2014, also im Rahmen seiner ersten Fastenzeit als emeritierter Pontifex, am Ende seiner Auslegung der drei Versuchungen Jesu in der Wüste: „Wenn also das frühe Christentum von der ‚Militia Christi‘ sprach – dem Krieg, den wir kämpfen sollen –, so können wir am Ende sagen: ‚Ja!
Author: CNA Deutsch
Published at: 2026-01-31 07:00:00
Still want to read the full version? Full article