Aber-Kritiker Hans-Joachim Müller sieht in der Fondation Beyeler einen Maler, der mit den Augen dachte, einen "vor der Revolution": "Den Maler, der- ohne Theorie, ohne Lehre - jene Seh- und Erkenntnisemanzipation vorbereiten half, die die Farben und Formen von den Gegenstandsmatrizen abziehen und den Bildräumen ihre illusionistische Unschuld nehmen sollte. Aber es stimmt halt auch, dass die wahre Faszination dieses einzigartigen Werks im nie aufgegebenenliegt, in der Spannung zwischen dem, was es sich zugemutet und was es sich nicht getraut hat, im ungewinnbaren Kampf zwischen Bildintelligenz und Schönheitserzwingung. In den zwei Jahren, die ihr noch blieben, hat sie über sechzig Bilder gemalt, staunt Stefan Trinks () in der Ausstellung "Elles - Artistes aborigènes contemporaines", die das Genfer Musee Rath aus Werken vonin der Schweizer Bérengère Primat Collection zusammengestellt hat: "Auch, die mit klang-vollem Namen Mirdidingkingathi Juwarnda Sally Gabori heißt, begann erst mit achtzig Jahren zu malen.
Published at: 2026-01-31 08:00:00
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