„Unser Ziel ist, die freie Schifffahrt und die Sicherheit auf See zu garantieren.“ Deshalb wolle sein Land eine Marinemission europäischer und außereuropäischer Staaten zusammenstellen, die Containerschiffe und Tanker durch die Straße von Hormus begleiten solle. So sagte Thomas Röwekamp (CDU), Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Bundestag, WELT TV, die „Freiheit der Seewege“ sei völkerrechtlich verankert und müsse verteidigt werden: „Deswegen ist die Forderung, dass auch die Straße von Hormus freigehalten werden müsse, nachvollziehbar und begründet.“ Man müsse nun mit den internationalen Partnern absprechen, „ob und gegebenenfalls mit welchen militärischen Mitteln man dieses internationale Recht vor Ort auch durchsetzen kann“. Der Angriff ist völkerrechtlich nicht gedeckt, und die damit verbundenen Risiken für die regionale Stabilität sowie für die europäische Sicherheit stehen im Widerspruch zu den deutschen Interessen“, sagte Adis Ahmetović, außenpolitischer Sprecher der SPD im Bundestag, WELT AM SONNTAG.
Author: Daniel-Dylan Böhmer,Thorsten Jungholt,Stefanie Bolzen
Published at: 2026-03-13 15:21:46
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