Die Geographie am Golf gibt Teheran einen Hebel in die Hand, der mitentscheidend für den Verlauf des Konflikts und die künftige Machtverteilung in der Region werden dürfte. Derzeit würden nur noch etwa vier Schiffe pro Tag durchkommen, schrieb der Politologe Robert Pape von der Universität Chicago unter Berufung auf Zahlen der UNO und der Schifffahrtsbranche auf der Plattform X. Selbst mit Donald Trumps „Armada“ von Kriegsschiffen vor der Haustür kann Teheran den Tankerverkehr durch die Wasserstraße nach Belieben drosseln: Der Iran profitiert von seinen geographischen Vorteilen und davon, dass Amerika einer Schlacht um die Meerenge bisher aus dem Weg geht, weil das die Ölpreise noch weiter in die Höhe treiben und die Wasserstraße völlig unpassierbar machen würde.
Author: unserem Korrespondenten Thomas Seibert
Published at: 2026-03-17 16:54:43
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