Die Gründung der "Luft Hansa" brachte genialen Unternehmer in eine heikle Lage

Die Gründung der "Luft Hansa" brachte genialen Unternehmer in eine heikle Lage


In Deutschland waren von den ursprünglich zahlreichen kleinen Fluggesellschaften, die nach dem Krieg wie Pilze aus dem Boden geschossen waren, inzwischen nur zwei relevante übriggeblieben: Junkers und der Aero Lloyd, hinter dem vor allem Großbanken und die Politik standen. Berlin sah seine Chance kommen Ausgerechnet die finanziellen Probleme, in die Junkers durch sein von der Reichswehr animiertes Russland-Abenteuer gerutscht war, boten dem Staat im Herbst und Winter 1925 schließlich die Chance, ihn auszuschalten. Am 20. Dezember 1926 schlug Reichsverkehrsminister Rudolf Krohne Junkers einen Deal vor: Er sollte die in seiner Hand verbliebenen 20 Prozent der Junkers Luftverkehrs-AG an die "Luft Hansa" abgeben, die damit kostenlos an seine Lizenzen kam.

Author: Armin Fuhrer


Published at: 2026-01-06 10:08:05

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