Die Metall- und Stahlindustrie benötigt Gas für den Betrieb der Schmelzöfen, in der Glas- und Keramikindustrie liefert Gas die Prozesstemperatur, um Glas zu schmelzen und Zement herzustellen. Die Folge: Die Differenz zwischen Sommer- und Winterpreisen schrumpft – und mit ihr die Gewinne, die Gashändler erzielen, wenn sie Gas im Sommer kaufen, dieses speichern und im Winter verkaufen. Die mit den Füllstandsvorgaben intendierten positiven Effekte auf die Versorgungssicherheit würden «durch die verringerten Marktanreize zumindest teilweise konterkariert», heisst es in einem Gutachten der Unternehmensberatung Frontier Economics zu den Gasspeichern für das Bundeswirtschaftsministerium.
Author: Malte Fischer (mfi)
Published at: 2026-01-11 03:30:00
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