Demonstrationen für den frieden: Als ob Putin nachgeben würde, wenn man ihn lieb bittet

Demonstrationen für den frieden: Als ob Putin nachgeben würde, wenn man ihn lieb bittet


Der brutale Krieg, den Putin in der Ukraine angezettelt hat, tobt bald im fünften Jahr; Hunderttausende sind auf beiden Seiten gestorben, die Bilder von der Front sind grauenhaft, und trotzdem ist noch immer kein Ende in Sicht. Da ist es ziemlich verlockend, einfach die Augen zu schließen, die Hände auf die Ohren zu pressen, wie es viele selbst ernannte Pazifisten seit jeher tun, und laut zu fordern: „Das Töten muss sofort aufhören, um jeden Preis!“ – „Keine Münchner Sicherheitskonferenz, sondern eine Friedenskonferenz!“ – „Verhandelt mit Putin!“ – „Habt euch doch einfach alle lieb!“ Putin würde nicht aufhören, und er will erst recht keinen fairen Frieden, der ihn auch nur ein Jota seines imperialistischen Fiebertraums kostet: erst die Unterwerfung der Ukraine und danach die Restauration eines russischen Großreichs, mit einer neuzaristischen Einflusssphäre von Wladiwostok bis Lissabon.

Author: Oliver Georgi


Published at: 2026-02-14 13:03:39

Still want to read the full version? Full article