Eine radikale Lösung wäre es, in Abkehr von der bisherigen Methode die Ukraine mit einem politischen Entscheid rasch zum Mitgliedstaat zu erklären und die nötigen Reformen und die schrittweise Integration danach zu vollziehen. In der Landwirtschaft drängt sich deshalb eine Doppelstrategie auf: Lange Übergangsfristen für die volle Integration in die Agrarpolitik könnten die Folgen für die Landwirte der bisherigen EU abfedern, zugleich müsste die EU diese Zeit nutzen für eine weitere Reform ihrer Agrarpolitik. Tatsächlich ist ein Szenario denkbar, in dem die EU um 2030 herum eine erste Gruppe von vier Staaten gleichzeitig aufnimmt: die Ukraine und die Moldau, die aus geopolitischen Gründen im Vordergrund stehen, sowie Montenegro und Albanien, deren Reformen laut dem jüngsten Bericht der EU-Kommission am weitesten vorangeschritten sind.
Author: Auswärtige Autoren (AA)
Published at: 2026-01-17 04:30:00
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