„Es ist schwierig, wenn man an die vollen Regale der Geschäfte denkt, sich klarzumachen, wie viele Menschen wir sind und wie schnell alles weg ist, wenn nichts nachgeliefert wird“, sagt Angelika Tisch vom Interdisziplinären Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ) in Graz, das für die Koordination der Projektpartner (u. a. FH St. Pölten und Forschungsinstitut für biologischen Landbau) zuständig ist. Um der Regierung eine Entscheidungsbasis zu liefern, wurde in dem Projekt erhoben, auf welche Lösungen unsere Nachbarn setzen, welche Lebensmittel in Österreich vorrangig konsumiert werden, und vor allem, wie viel davon im Land erzeugt wird, was es dazu braucht und wie es um Lieferketten bestellt ist. Auf Basis der Versorgungsbilanzen der Statistik Austria und unter Einbezug von Kriterien wie Verfügbarkeit, Nährstoffe und Lagerfähigkeit wurden zehn Leitprodukte definiert, die im Notfall wichtig wären, darunter Brot (Weizenmehl), Milchpulver, Rindfleisch, Nudeln, Karotten und – das kommt unerwartet – Erdäpfelgulasch in der Dose (siehe Lexikon unten).
Author: Cornelia Grobner
Published at: 2026-01-13 15:00:00
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