Berlinale-Chefin kritisiert Filmschaffende für „virale Kampagne“ wegen Gaza-Krieg

Berlinale-Chefin kritisiert Filmschaffende für „virale Kampagne“ wegen Gaza-Krieg


„Es ist keine Angelegenheit, deren Komplexität und Sensibilität man in einem kurzen Statement vermitteln kann.“ „Wir wissen, dass die Darstellung von Menschen als ‚pro-palästinensisch‘ oder ‚pro-israelisch‘ die komplexe Bandbreite an Perspektiven verengt und den Diskussionen, die wir über eines der schwierigsten und polarisierendsten Themen unserer Zeit führen müssen, nicht gerecht wird“, sagte Tuttle. „Die Berlinale ist keine NGO mit Kamera und Regie, sondern sie ist ein Ort, wo die freien Filmschaffenden sich entfalten und wo sie offen miteinander diskutieren und alle Themen adressieren. ++ Alle Entwicklungen zur Berlinale im WELT-Liveticker ++ „Wir glauben nicht, dass es unter den hier vertretenen Filmschaffenden jemanden gibt, dem gleichgültig wäre, was in dieser Welt geschieht – jemanden, der die Rechte, das Leben oder das immense Leid der Menschen in Gaza und im Westjordanland, in der Demokratischen Republik Kongo, im Sudan, im Iran, in der Ukraine, in Minneapolis und an einer erschreckend großen Zahl weiterer Orte nicht ernst nähme“, schrieb Tuttle.

Author: Leonhard Landes


Published at: 2026-02-18 19:33:00

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