Reiche zu BILD: „Es kann nicht in unserem Interesse sein, durch Lockerung von Ölsanktionen Regimes zu stärken, die für Unterdrückung und Terror im Inneren stehen oder einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg nach außen führen.“ Die CDU-Politikerin weiter: „Jeder Dollar für Öl aus Russland speist auch die Kriegskasse, jeder Dollar für Öl aus dem Iran stabilisiert ein Regime, das unseren Werten fundamental entgegensteht.“ Für sie stehe fest, so Reiche: „Wir halten konsequent Kurs: hin zu mehr Unabhängigkeit, mehr Diversifizierung von Energieimporten und einem beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien.“ Und nun müssen wir mitansehen, wie derjenige, der den Krieg begonnen hat, dafür sorgt, dass frisches Geld in die Kassen von Kriegs-Herrscher Putin in Moskau und der Terror-Mullahs in Teheran gespült wird.“ Er sehe keinerlei tragfähige Exit-Strategie der US-Regierung und in der geplanten Lockerung der Sanktionen gegen den Iran ein „Spiel mit dem Feuer“. Auch Jürgen Matthes, Ökonom am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW), bewertet die US-Pläne als ein Zeichen von beginnender Verzweiflung: „Sollten die USA tatsächlich den Weg freimachen, damit der Iran sein Öl ohne Sanktionen zu Marktpreisen weltweit verkaufen und damit seine Kriegskasse füllen kann, wäre das ein Verzweiflungsakt“, so der Experte zu BILD.
Author: Peter Tiede, Ismael Hormeß
Published at: 2026-03-19 19:04:57
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