„Wir haben es wie jedes andere Paar gemacht: Wir haben die nötigen Papiere besorgt, sind zum Priester gegangen und er hat uns sehr freundlich empfangen.“ Für Ayala sei ein Traum in Erfüllung gegangen, als sie zum Altar geführt wurde. Das heißt, dass sie die Ehe so eingehen wollen, wie es die Kirche versteht, aufrichtig und in gutem Glauben.“ Einen Verstoß gegen diese Erfordernisse sah der Geistliche im Fall des Trans-Paares offenbar nicht. Auf Nachfrage des Portals „Crux“ signalisierte Larregain, dass er im aktuellen Fall nicht von einer gültigen Eheschließung ausgeht: Unter solchen Umständen gelte eine Ehe ipso facto – aufgrund der Tatsache selbst – als ungültig, da sie nicht die Anforderungen an „Materie und Form“ erfülle.
Author: Der Tagesspiegel
Published at: 2026-02-18 14:01:23
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