Von deutscher Seite sind an dem Unternehmen der Wissenschaftler Friedrich (Axel Prahl) und dessen Assistentin Leni (Jeanette Hain) beteiligt, von britischer Terrence (Tom Burke) und Martin (Allan Corduner), zudem befindet sich der Schwede Gustav (Richard Ulfstäter) als Sprengstoffexperte mit an Bord, der Kapitän des Forschungsschiffes (Sven Nordin) ist Norweger, die Besatzung besteht überwiegend aus russischen Seeleuten. Auch wenn man geneigt ist, aufgrund der Informationen am Ende des Films die Nordpol-Expedition, von der der Film erzählt, für bare Münze zu nehmen – stattgefunden hat die turbulente Erkundung rund um die Zeit des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges nie. Auch wenn der Titel es nahe legt: An Enemy to Die For ist kein Kriegsfilm, sondern viel eher ein psychologisches Drama, das geschickt mit dem Gegensatz von beengter Raumsituation und den wundervoll eingefangenen Weiten der arktischen Landschaft spielt, deren Größe die Kleingeistigkeit nationaler und weltanschaulicher Haltungen und Überzeugungen konterkariert und diese wie auf einer Bühne umso deutlicher hervortreten lässt.
Author: kinoadmin
Published at: 2026-03-16 17:33:39
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