Über ein halbes Jahrhundert gehörte er zu den prägenden Gesichtern des deutschen Kinos - und ist doch heute weniger präsent als viele seiner Zeitgenossen: „Jeder kennt heutzutage Hans Albers oder Heinz Rühmann, Marlene Dietrich sowieso, aber an Willy Fritsch erinnert man sich nicht so wirklich mehr“, sagte seine Biografin Heike Goldbach in einem Interview mit dem „NDR“. Als Heimatfilmstar feierte Fritsch nach dem Krieg große Erfolge Nach dem Krieg fand Fritsch schnell wieder Anschluss: Bereits im April 1947 stand er wieder auf der Bühne - im Zirkus Hagenbeck in Hamburg in der Operette „Der Liebesexpress“. Seine letzte Rolle spielte er in der Verwechslungskomödie „Das hab ich von Papa gelernt“ (1964), in der er an der Seite seines Sohnes Thomas zu sehen war und der ebenfalls als Schauspieler („Drei sind einer zuviel“, „Rivalen der Rennbahn“) Karriere machte.
Published at: 2026-01-27 10:39:00
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